23. November 2025, sonniges Wetter. Heute besuche ich Shirakawa-gō, das sowohl Weltkulturerbe als auch Pilgerstätte für Higurashi When They Cry ist.
Dies ist der zweite Teil, der die Anime-Pilgerreise vom ersten Teil fortsetzt.
Falls Sie den ersten Teil noch nicht gelesen haben, empfehle ich, ihn zuerst zu lesen.





Schon die Dekoration von außen zeigt, dass dieser Laden etwas Besonderes ist.
Denn hier gibt es die größte Auswahl an Merchandise-Artikeln in ganz Shirakawa-gō.

Schließlich habe ich diese lokalen Spezialitäten gekauft.










Dies ist ein Aufenthaltsraum, den man nur betreten darf, wenn man nebenan lokale Spezialitäten gekauft hat.
Drinnen hängen überall Dekorationen aus der Higurashi-Reihe – ein wahres Paradies für Fans!




Scheint ebenfalls in Wartung zu sein.












Ich habe nachgesehen, dahinter ist nichts.





Jetzt muss man den Shogawa-Fluss überqueren, um ans andere Ufer zu gelangen.
Man kann sehen, dass diese Hängebrücke mehr Gewicht trägt, als sie sollte.



Im Werk findet das Watanagashi-Fest an diesem Fluss statt.

Wenn man die lokale Kultur und Lebensweise besser kennenlernen möchte, ist dies eine gute Wahl.


Die Wassermühlenhütte aus dem Werk befindet sich hier drinnen.

















Alle religiösen und kulturellen Einrichtungen, die ich heute besucht habe, schienen sich in Wartungsarbeiten zu befinden.
Ich frage mich, ob sie für die kommende Schneesaison verstärkt und instand gesetzt werden.

Die Landschaft von Shirakawa-gō lädt zum Verweilen ein. Als ich zur Aussichtsplattform zurückblickte, von der ich am Morgen aufgebrochen war, war die Aussicht von dort oben nun zu einer Reise geworden, die ich selbst durchschritten hatte. Insgesamt ist Shirakawa-gō nicht sehr groß; in der Regel kann man die Hauptsehenswürdigkeiten in weniger als fünf Stunden erkunden.
Ich erinnere mich an die Sommerferien in der Mittelstufe, als ich zum ersten Mal mit Higurashi When They Cry in Berührung kam. Die Handlung hat mich tief erschüttert, und dieser starke Eindruck ist bis heute unvergesslich. Viele Jahre später habe ich nun tatsächlich Hinamizawa betreten, den realen Schauplatz, der dem Werk als Vorbild diente. An vertrauten Orten zu wandeln, die Jahreszeit, die Luft, die Geräusche und die Menschen um mich herum zu spüren – diese Erfahrung erfüllt mich sowohl mit Rührung als auch mit Zufriedenheit. Bilder, die einst nur auf dem Bildschirm und in meiner Erinnerung existierten, erscheinen nun als reale Landschaft vor meinen Augen und lassen mich das Gewicht von Zeit und persönlichem Wachstum spüren.
Diese Anime-Pilgerreise war nicht nur eine Reise, sondern eher ein Wiedersehen mit meinem früheren Ich. Ich kam mit Erinnerungen und gehe mit neuen Erinnerungen. Ob wegen der Landschaft, der Kultur oder der Verbundenheit mit dem Werk – dieses Bergdorf ist eine Reise wert.



