Am 8. Juni 2025, bewölkt, heute geht es nach Chichibu, um die heiligen Stätten von „AnoHana – Die Blume, die wir an jenem Tag sahen“ erneut zu besuchen.
Nach der Reise durch Hannō kamen wir in Chichibu an, das eine Autostunde von Hannō entfernt liegt, um uns auf den nächsten Tag vorzubereiten: Wir wollten Orte besuchen, die wir bei der letzten Pilgerreise nicht geschafft hatten, und an bereits besuchten Orten 360°-Panoramafotos nachholen.


Zum Abendessen wählten wir wieder das hundertjährige Restaurant Pari Shokudo, das wir schon beim letzten Mal besucht hatten.
Dieses Mal bestellte ich das Schweinecurry-Reis-Set, um mich für die Strapazen des Vormittags zu belohnen.
Übrigens: Das Omelett-Reis, das ich beim letzten Mal bestellt hatte, ist von 900 Yen auf 1050 Yen gestiegen, und die Melone gibt es auch nicht mehr. In nur einem Jahr sind die Preise ordentlich gestiegen!
Dieses Hotel war ganz interessant – es wirkte, als hätte der Besitzer ein ganzes Apartmenthaus als Unterkunft umgebaut.
Die Ausstattung war sehr komplett: getrennte Toilette und Bad, sogar mit Balkon – das typische 1-Zimmer-Apartment in Japan. Perfekt für einen längeren Aufenthalt!
Was den Preis betrifft: Die Übernachtung am Wochenende kostete 9130 Yen pro Nacht, umgerechnet etwa 453 Yuan. In Japan ist das ein recht günstiger Preis.



Der Ryusei-Startturm ist ein recht wichtiger Schauplatz in der Handlung, liegt aber etwas außerhalb der Stadt. Letztes Mal hatten wir ihn aus Zeitgründen nicht besucht.
Obwohl jetzt kaum jemand da ist, wird es während der Veranstaltung am zweiten Sonntag im Oktober jedes Jahr viele Besucher geben.

Neben dem Ryusei-Startturm befindet sich das Ryusei Kaikan.
Es dient hauptsächlich der lokalen Kulturvermittlung und als Rastplatz für vorbeikommende Touristen.


Zwei niedliche Maskottchen – wenn ich mich nicht irre, ist eines davon eine Figur aus Yo-kai Watch.
Im Inneren angekommen, sieht man sofort den Verkaufsbereich und verschiedene Dekorationen zu „AnoHana“.


Detailaufnahmen.
Für 350 Yen pro Person kann man eintreten und auch hier gibt es eine Ausstellung zu „AnoHana“.





Detailaufnahmen.

Das gesamte Zentrum zeigt hauptsächlich die lokale Ryusei-Kultur, die Herstellungstechniken und wie sie international verbreitet wurde.
Ryusei ist eine handgefertigte Rakete, die als shintoistische Zeremonie beim Herbstfest des Muku-Schreins dargebracht wird und seit jeher überliefert ist.
Da ihre aufsteigende Haltung an einen Drachen erinnert, der in den Himmel steigt, wird sie „Ryusei“ (Drachenrakete) genannt.
Diese Raketen steigen durch Rückstoßantrieb auf eine Höhe von etwa 500 Metern. Sie werden von jungen Leuten hergestellt, die die Raketenstruktur und den Umgang mit Schießpulver von den älteren Einwohnern übernommen haben.
Nach ihren jeweiligen traditionellen Techniken gibt es 27 verschiedene Ryusei-Schulen. Jede Schule hat ihre eigenen Ideen und Herstellungsmethoden, daher ist jede Ryusei sehr individuell.
In der Atmosphäre, in der die Zuschauer jubeln oder bedauern, je nach Erfolg oder Misserfolg des Starts, steigen Dutzende von Ryusei im Abstand von etwa zehn Minuten nacheinander auf.
Insgesamt war es sehr interessant – ich überlege, dieses Jahr auch einmal daran teilzunehmen.

Zum Mittagessen wählten wir das Otaki Shokudo neben dem Zentrum, das Motorrad-Bento anbietet.
Die Reihe von Boxen vor dem Eingang – zuerst dachte ich aus der Ferne, es seien Mäuse 😅, aber es waren tatsächlich die im Laden verkauften Bentoboxen!

Ich bestellte eine mittlere Portion Schweinefleisch-Reis (Butadon).
Im Gegensatz zu Tonkatsu (paniertes Schweinekotelett) schmeckt Butadon eher wie Teriyaki.

Der Laden war voller Kamen Rider-Dekorationen.
Neben dem geheimen Stützpunkt, den wir letztes Mal besucht haben, gibt es noch einen, dessen Umgebung dem Original am nächsten kommt.
Dieser geheime Stützpunkt wurde nie öffentlich bekannt gegeben, sondern nur mündlich weitergegeben. Also versuchte ich es dieses Mal auch.

Obwohl ich die ungefähre Position kannte, suchte ich lange, bis ich endlich einen Eingang fand, der ähnlich aussah.


Tatsächlich war die Umgebung hier dem Original ähnlicher.
Der geheime Stützpunkt war schon lange verlassen, das Laub im Inneren türmte sich zu Bergen.
Außerdem gab es hier extrem viele Mücken – ich empfehle, vorher Insektenschutzmittel aufzusprühen.
Dann ging es zur Alten Chichibu-Brücke.
Panorama unter der Brücke.

Man kann vage erkennen, dass die Jahreszahl oben auf 2025 aktualisiert wurde.
Es scheint, dass ab und zu noch Leute hierherkommen!
Panorama auf der Brücke.


Die Aussicht von der Brücke.

Das Äußere hat sich im Vergleich zum letzten Mal kaum verändert.
Panorama im Inneren.




Im Vergleich zum letzten Mal gab es einige Veränderungen.

Das sind Fotos aus dem Jahr 2024 – ein Vergleich.


Eine damals nicht aufgenommene Szene nachholen.



Nach einem Jahr Sonne und Regen wirken die Motive darauf ziemlich verwittert.
Panoramafoto.

Blick auf die Chichibu-Brücke.
Es ist erst ein Jahr her, seit ich das letzte Mal in Chichibu war, um eine Anime-Pilgerreise zu machen, daher hat sich insgesamt nicht viel verändert. Dieses Mal habe ich viele Schauplätze aus „AnoHana“ erneut besucht, nicht nur Panoramafotos nachgeholt, sondern auch die Lücken vom letzten Besuch geschlossen. Insgesamt war diese Pilgerreise sehr erfüllend. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, hoffe ich, nächstes Mal das lokale Ryusei-Festival hautnah miterleben zu können.









