23. November 2025, sonniges Wetter. Heute geht es nach Shirakawa-gō, einem UNESCO-Welterbe und zugleich der Pilgerstätte von Higurashi When They Cry.
Dies ist der erste Teil.
Shirakawa-gō liegt in der Präfektur Gifu in Japan und ist bekannt für seine einzigartigen Gassho-zukuri-Strohdachhäuser. Es gehört zum UNESCO-Welterbe. Das Dorf bietet in jeder Jahreszeit eine ausgeprägte Landschaft, wobei der Winterschnee und die traditionellen Gebäude ein malerisches Bild ergeben und eine einzigartige Bergdorf-Atmosphäre schaffen. Die Bewohner pflegen bis heute ihre traditionelle Lebensweise, was diesen Ort zu einem wichtigen Ziel macht, um die ländliche Kultur und Architekturgeschichte Japans zu erleben.

Die Hauptanreise nach Shirakawa-gō erfolgt mit dem Schnellbus.
Man kann von Nagoya, Takayama, Toyama, Takaoka oder Kanazawa aus zusteigen.
Diesmal habe ich mich entschieden, von Tokio mit dem Shinkansen nach Shin-Takaoka zu fahren und dann von Takaoka aus den Schnellbus nach Shirakawa-gō zu nehmen.
Der Grund ist einfach: In den anderen Regionen konnte ich keinen Bus mehr für 9 Uhr morgens buchen.
Meiner Beobachtung nach sind die Fahrgäste von Takaoka nach Shirakawa-gō derzeit am wenigsten.
Die Buchung kann über folgende Plattform erfolgen:
Allerdings benötigt man eine Kreditkarte sowie eine in Japan übliche Zahlungsmethode.
Man kann natürlich auch sein Glück versuchen und einen nicht reservierungspflichtigen Bus nehmen, aber das bringt Unsicherheit in die Reise.
Die genauen Abfahrtszeiten und ob es sich um einen reservierungspflichtigen Bus handelt, finden Sie auf der folgenden Website:
https://www.nouhibus.co.jp/highwaybus/kanazawa/
Bekanntlich sind die Schauplätze von Higurashi When They Cry größtenteils Shirakawa-gō entnommen, was den Ort nicht nur zu einem touristischen Ziel, sondern auch zu einer Anime-Pilgerstätte macht.

Kaum ausgestiegen, war ich von der wunderschönen Landschaft gefesselt.

Die herbstliche Szenerie im Vordergrund und die schneebedeckten Berge in der Ferne – diese Aussicht ist einfach traumhaft!

Die Herbstlandschaft vermittelt ein Gefühl von tiefer Ruhe und Frieden.
Ein Panoramabild.
Nach der Ankunft in Shirakawa-gō ging es als Erstes zur Aussichtsplattform.
Man kann zu Fuß in etwa 15 Minuten hinaufsteigen oder den örtlichen Bus nehmen.
Busfahrplan: https://www.vill.shirakawa.lg.jp/1952.htm
Da jedoch Wochenende war und der Bus sehr voll, entschied ich mich für den Fußweg, da ich nicht sicher war, ob ich einen Platz bekommen würde.

In letzter Zeit gab es in Japan vermehrt Bärensichtungen, daher wurde eine Warnung ausgesprochen, dass der Aufstieg von 17:00 bis 9:00 Uhr am nächsten Morgen verboten ist.
Aber bei so vielen Menschen heute würden die Bären wohl eher die Flucht ergreifen.
Der gesamte Bergweg ist nicht sehr steil und recht angenehm zu gehen.


Die Szene, in der Rika zur Rückkehr nach Tokio rät.


Heute ist es auch friedlich in Hinamizawa!

Heute sind ziemlich viele Besucher da.
Ein Panoramabild.
Gleich daneben gibt es noch die Tenshukaku-Aussichtsplattform.

Daneben befindet sich ein Ort, an dem man Kollaborations-Ema aufhängen kann.
Außerdem gibt es eine Spendenbox für den Hinamizawa-Fonds.
Da es gerade Mittagszeit war, beschloss ich, hier zu Mittag zu essen.
Das Café hier ist ebenfalls voller Elemente aus dem Werk.












Alles vertraute Zutaten.




Ich bestellte einen Kollaborations-Kaffee, den es nur vor Ort gibt.
Hanyu-Churros + Limonade + Hida-Rindfleisch-Baozi.




Die Detailtreue der Adaption ist wirklich beeindruckend.


Sogar das hier hat ein reales Vorbild!?


Renas Haus wird renoviert.



Das Sonozaki-Anwesen gehört zu einem bekannten lokalen Wahrzeichen – dem Wada-Haus.
Zu dieser Zeit war die Warteschlange sehr lang, also beschloss ich, auf dem Rückweg wiederzukommen. Die folgenden Fotos sind daher vom Rückweg.









Das Wada-Haus ist eines der größten Gassho-zukuri-Häuser im Weltkulturerbegebiet und das einzige, das als Wichtiges Kulturgut Japans ausgewiesen ist. In der Edo-Zeit diente es als Sitz des Dorfvorstehers (Shōya) und als Kontrollstelle. Zudem florierte die Familie Wada durch den Handel mit Salpeter, einer wichtigen Einnahmequelle von Shirakawa-gō.



Hier gibt es eine kleine Auswahl an Merchandise-Artikeln zum Werk.




Das Herbstlaub hier ist wunderschön!
Das war der erste Teil der Reise.
Im zweiten Teil geht es weiter mit der Erkundung von Hinamizawa. Seid gespannt!



