Da die in der ersten Folge von „Hibi wa Sugiredo Meshi Umashi“ erwähnte Takao Shokudo am 18. April 2025 geschlossen wurde und am 19. und 20. nur noch zur Besichtigung geöffnet war, musste ich der Anime-Pilgerreise höchste Priorität einräumen.
Am 20. April 2025, bei bewölktem Himmel, machte ich mich auf den Weg zu den Schauplätzen der ersten Folge von „Hibi wa Sugiredo Meshi Umashi“ – Takao und Nishi-Hachioji –, um eine Anime-Pilgerreise zu unternehmen.
Es begann am 13. April, als ich mir ein Curry zubereitete und dann auf d Anime Store „Hibi wa Sugiredo Meshi Umashi“ ansah.
Als die Heldin ein Tonkatsu aß, fand ich mein Curry plötzlich nicht mehr so lecker und fragte einen Kenner nach dem Ort des Restaurants.
Während ich noch überlegte, wann ich hingehen könnte, sah ich plötzlich die Nachricht, dass das Restaurant am 18. April 2025 schließen würde. Da es bereits Sonntag war und ich unter der Woche wirklich keine Zeit hatte, hinzugehen, und der Anime so beliebt war, dass ich selbst mit einem freien Tag wahrscheinlich keinen Platz bekommen hätte ... blieb mir nur, es aufzugeben. Aber dann postete der offizielle Twitter-Account, dass das Restaurant am 19. und 20. zwar nicht bewirtet, aber für Fans zur Besichtigung und für Fotos geöffnet sei! Also plante ich eilig für Sonntag diese Anime-Pilgerreise.
Die Takao Shokudo liegt drei Gehminuten vom Bahnhof Takao entfernt und ist ein bekanntes lokales Restaurant, das für seine reichhaltigen und günstigen Mahlzeiten berühmt ist.

(Bildquelle:offizieller Twitter-Account)
Das bekannteste Gericht des Restaurants ist das im Anime gezeigte Tonkatsu mit Soße, das leider ab dem 14. April aufgrund von Lieferproblemen nicht mehr angeboten wurde.




Im Vergleich zum Anime fehlt dem echten Restaurant das Schaufenster.

An der Tür hängen einige Aushänge und Poster des Animes.
Sogar extra für ausländische Fans ins Englische übersetzt.
Zunächst ein Panoramafoto des Gastraums.
Da es der letzte Tag war, kamen ununterbrochen Fans zur Besichtigung.




Wie im Anime zu sehen, gibt es im Restaurant viele Eisenbahn-Dekorationen – man merkt, dass der Besitzer ein großer Eisenbahnfan ist.


Im hinteren Teil des Gastraums hängen signierte Poster der Synchronsprecher.

In der ersten Folge sitzt die Heldin ganz rechts.


Besonders interessant ist die Speisekarte.
Laut der Wirtin ist das die alte Speisekarte, die ihre Tochter geschrieben hat. Sie war überrascht, dass das Animationsteam sie direkt in den Anime übernommen hat 😊.


Auf dem Tisch liegt ein Gästebuch, in dem sich auch die Synchronsprecher verewigt haben.









Einige weitere Details aus dem Restaurant.
Panoramafoto des Flurbereichs.
Panorama der Küche.
Ich blieb etwa eine halbe Stunde und hörte der Wirtin zu, die viele Geschichten aus der Vergangenheit erzählte. Den genauen Grund für die Schließung erfuhr ich zwar nicht, aber man spürte deutlich, wie sehr sie an dem Restaurant hing.
Nach der Anime-Pilgerreise zur Takao Shokudo wollte ich gleich noch alle Schauplätze aus der ersten Folge ablaufen!


Der erste Anblick nach dem Aussteigen: vor dem Keio Takao Building.


In Wirklichkeit ist diese Holzwand schwarz.






Eine Brücke mit einer wunderschönen Landschaft!


Die Landschaft an dieser Brücke ist ebenfalls wunderschön!


Das Tonkatsu-Restaurant, an dem die Heldin vorbeiging, ohne hineinzugehen.
Das Kawabata in Nishi-Hachioji.

Da ich nun einmal hier war, bestellte ich ein Tonkatsu-Teishoku, um die Enttäuschung über das Takao Shokudo ein wenig auszugleichen.
Das knusprige Tonkatsu mit Reis war wirklich köstlich!
Das war der gesamte Inhalt dieser Anime-Pilgerreise.
Da der Anime gerade erst gestartet ist, wird es in Zukunft sicher noch mehr Orte für Pilgerreisen geben. Bleiben Sie gespannt!



